23. bis 25.8.02 Erstes Kirchenfest in Lausen:
Von Bruder Klaus bis James Bond
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Die Bilder zum Kirchenfest
Bericht vom Kinderfest
Die Bilder vom Kinderfest
asa. Am Wochendende vom 23. bis 25. August 2002 fand in Lausen das erste Kirchenfest statt. Ein Ziel bestand darin, der interessierten
Öffentlichkeit die Möglichkeit zu bieten, einen unbeschwerten Schritt über die Schwelle der Kirche zu wagen. Ein
Querschnitt durch die Aktivitäten der Kirchgemeinde regte dazu an, über die eigenen Grenzen hinwegzuschauen, andere
Bereiche kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Im Programm fanden sich zahlreiche Höhepunkte. Die vielseitigen
Veranstaltungen zeigten Ausschnitte aus dem regen Leben der Kirchgemeinde Lausen.
Der Münsterpfarrer von Basel, Dr. Bernhard Rothen eröffnete das Programm mit einem Vortrag in der Katholischen Kirche Liestal.
«Ein Wort das Frieden schafft» - Der Brief von Bruder Klaus an die Berner Ratsherren in seiner aktuellen Bedeutung.
Am Freitagabend trafen sich für einmal Frauen und Männer im Männerapéro. Am Samstag konnte man am Spaghetti-Plausch
im Niklaushuus teilnehmen.
Kinderfest in Lausen - ein voller Erfolg
Anschliessend trafen sich die Kinder auf dem Pausenplatz der Schule. Dort gab es für sie ein kleines
Feuerwerk an Aktivitäten.
Und die Kinder kamen in Scharen mit ihren Eltern. Ein wirkliches Fest - wenn durch den Grossandrang
auch da und dort Wartezeiten in Kauf genommen werden mussten.
Mitarbeiter und Teilnehmer der verschiedenen
Kindergruppen der reformierten Kirchgemeinde boten ein breites Spektrum von Attraktionen für kleine und grosse Kinder.
Manch einer ging erwartungsfroh in die Geisterbahn und kam etwas bleicher wieder heraus. Mutige wagten sich über eine
Seilbrücke, während die ganz Kleinen sich im Päckli-Fischen üben konnten. Die Sonntagschule lud zu einem Hindernisparcours und diversen Spielen aus der Spielkiste ein. Daneben wurden Haarbändeli geknüpft und Kinder kunstvoll geschminkt. Da gab es nachher Hasen, Tiger, Blumen und andere Verwandlungen zu bestaunen. Dazwischen traten einige Girls mit einer Hip-Hop-Dance-Performance auf.
Gleichzeitig trafen sich die Jubilare im Niklaus-Huus. Ihnen wurde durch den Musikverein Lausen und den Frauenchor ein
Ständchen gebracht.
Am Sonntag fanden gleich zwei gehaltvolle szenische Gottesdienste statt, welche wiederum die Geschichte von Bruder
Klaus und seiner Frau Dorothea zum Thema hatten.
Der ganz andere Gottesdienst «gospelfire» richtete sich an ein jung gebliebenes Publikum. «Was
würde Jesus zu James Bond sagen?» lautete sein provokativer und leicht verwirrender Titel.
Gospelfire ist das jüngste «Kind» der Lausner Kirche, bei dem mittlerweile über
25 Leute mitwirken.
Bei diesem reichen Strauss an kirchlichen Aktivitäten wurde es dem Besucher klar: Kirche muss
nicht langweilig sein.
Bei den Aktivitäten der beteiligten Gruppen kehrt nach diesem Fest wieder Alltag ein, der
aber alles andere als grau zu sein verspricht.