10. bis 12.9.04 Zweites Kirchenfest in Lausen:
Kirche für Jung und Alt
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Die Bilder zum Kirchenfest
Einmal mehr konnte man am vergangenen Wochenende eine lebendige und vielfältige Kirche erleben.
Jubilarentreff mit Musik und Schwung
CR. Zum Jubilarentreff konnte unsere Kirchgemeinde in ökumenischer Gastfreundschaft rund 40 Personen
im Niklaus-Huus begrüssen. Der Anlass wurde durch zwei musikalische Einlagen eingerahmt.
Der Frauenchor Lausen unter der Leitung von Frau Anne Spiess erfreute die Anwesenden mit
einer gut gelungenen Präsentation von Liedern über Heimat, Leben und Liebe, die jeweils mit sinnigen
Gedichten eingeleitet wurden. Mit einem Platzkonzert, dessen Programm acht Lieder und eine Zugabe
umfasste, wartete der Musikverein Lausen unter der Leitung von Hanspeter Blatter auf. Natürlich
fehlte weder das Baselbieter Lied noch der Basler Marsch – und alle Jubilarinnen und Jubilare
wurden mit einer Rose beschenkt. Zum guten Gelingen des Anlasses trug auch das feine Essen bei,
das vom engagierten Küchenteam vorbereitet und in verschiedenen Gängen serviert wurde, angereichert
mit einzelnen Beiträgen und einer Besinnung von Pfr Christoph Ramstein, der im Anschluss an Psalm 23
auf den Tisch verwies, den Gott uns deckt.
Zwanzig Jahre Jubiläum Kirchenchor
Aus Anlass seines zwanzigjährigen Jubiläums lud der Kirchenchor St. Niklaus zu einem Programm mit
Gospelliedern in die Kirche ein. Die gut belegte Kirche bildete den passenden Hintergrund
für die neun Gospels, die alle einfühlsam und treffend eingeführt wurden. Das Programm umfasste
«Klassiker» wie Swing Low oder Amazing Grace, aber auch unbekannte Perlen wie Holy, holy und May
the Lord send Angels. Unter der Leitung von Marianne Wälti wagte sich der Kirchenchor – begleitet
am E-Piano von Frederic Decrauzat und am Schlagzeug von Simon Wälti – auch an anspruchsvolle Harmoniesätze,
chromatische Steigerungen und ungewohnte Rythmen. Im Rahmen des toll gelungenen Jubiläumsprogramms
dankten Anita Frei und Pfr. Christoph Ramstein im Namen der Kirchenpflege und der Kirchgemeinde
für den Einsatz und das Engagement des Kirchenchors über all die Jahre – und gratulierten
zum 20. Geburtstag. Der Anlass wurde mit einem fantasievoll vorbereiteten Apero im Dorfmuseum abgerundet.
Grosses Kinderfest mit vielen Attraktionen
HM. Für einmal war der Pausenplatz auf dem Schulareal auch an einem Samstagnachmittag von
einer nicht zu zählenden Schar Kinder und Eltern überflutet. Die Kinder- und Jugendarbeit
der ref. Kirchgemeinde hatte zu einem Kinderfest eingeladen. Und ein Fest ist es auch geworden.
Überall bildeten sich Schlagen von geduldig wartenden Kindern. Es war ein buntes Treiben mit
viel Lachen und Begeisterung.
Bald schon waren die 200 Ballone der Kinderkirche weg. Klein und gross übten sich im
Torwandschiessen oder wagten sich auf die Seilbrücke. Besonders Mutige versuchten beim
Rodeo den Holzstier zu zähmen, während andere ihre künstlerischen Fähigkeiten im Malatelier
versuchten. Natürlich gab es auch einen Verpflegungsstand mit Getränken und Kuchen für
Erwachsene und Kinder. Reissenden Absatz fanden auch die Popcornsäckli. Und so mache Kinderaugen
funkelten erwartungsfroh beim Päcklifischen. Dazwischen luden die Meitligruppen die Kinder
alle 30 Minuten zu einem besonderen Event ein. Der grösste Magnet für die kleinen Helden
war aber die Geisterbahn, welche die Kinder durch einen Teil des Schulhauskellers führte.
Es war wirklich ein gelungenes Kinderfest, welches die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
in der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchgemeinden auf die Beine gestellt haben. Es war
auch ein unvergesslicher Nachmittag für viele Kinder. Und: Fortsetzung folgt - in den
einzelnen Gruppen über das ganze Jahr. Details stehen jeweils hier im Amtsanzeiger.
Kinderkirche
Die Kinderkirche ist ein Angebot für Familien mit Kindern von 0 bis 7 Jahren.
Diesen Sonntag stand es unter dem Motto: Jesus segnet Kinder. Der Morgen wurde
liebevoll vom Team von Erwachsenen und Jugendlichen vorbereitet.
Viele Eltern kamen mit ihren Kindern.
Es wurde gesungen und gelacht. Dann gab es Besuch von Max. Ihr kennt Max nicht?
Max ist eine scheue Maus und es brauchte einiges Zurufen, bis Max sich endlich
getraute in den Saal zu kommen. Dafür erzählte die Maus dann allen die Geschichte
von Jesus und den Kindern. Eltern brachten ihre Kinder zu Jesus, damit er sie segne.
Viel Umstehende wollten sie daran hindern mit dem Hinweis: Jesus hat wichtigeres zu
tun. Aber Jesus winkte die Eltern und ihre Kinder zu sich und segnete sie von Herzen.
Diese Einladung Jesu gilt auch heute noch. So wurden die Kinder und Eltern vom
Team eingeladen sich von Jesus segnen zu lassen. Mit zwei Liedern wurde die Kinderkirche
nach einer halben Stunde beendet.
Spaghettiessen
Und wie immer, wenn es Kinderkirche gibt, wurde auch an diesem Sonntag anschliessend
zum Spaghettiessen eingeladen. Viele nahmen dieses Angebot dankbar an. Einmal in
der Woche nicht selber kochen müssen, einfach hin sitzen und mit anderen reden.
Das tut gut. Nicht ganz so ruhig hatte es die Küchenmannschaft (dieses Mal wirklich
alles Männer). Mehr als 12 kg Spaghetti kamen auf den Tisch - natürlich mit diversen Saucen.
Moderner Gottesdienst
Dieses bunte und vielschichtige Kirchenwochenende für jung und alt wurde am Sonntagabend
mit dem modernen Gottesdienst abgerundet. Lukas Wertli lud mit seiner Band zum Singen
moderner christlicher Lieder ein. In der Predigt von Pfr. H.Meyer über 1. Kor. 12,12-31
wurde sichtbar wie sehr dem Apostel Paulus die Einheit unter Christen am Herzen lag, die
Einheit in der ganzen menschlichen Vielfalt, welche zu den verschiedenen Christen gehört.
Etwas davon wurde an diesem Wochenende sichtbar.